Weniger Verkehrstote auf Bayerns Straßen - Starker Rückgang im Sommer

Auf Bayerns Straßen sind in diesem Jahr bislang deutlich weniger Menschen ums Leben gekommen als 2013. Dies liegt insbesondere an einem starken Rückgang im Sommer. Bei den jungen Fahrern sank die Zahl der Getöteten in den ersten acht Monaten sogar um ein Fünftel auf 44 Opfer, wie das Innenministerium in München am Donnerstag berichtete. Positiv ist die Tendenz heuer auch bei den Motorradunfällen: Die Zahl der getöteten Biker ging bis August auf 96 zurück, das sind rund 14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Insgesamt sank die Zahl der Verkehrstoten um zehn Prozent. Die Polizei musste allerdings immer noch 404 Getötete in dem Zeitraum registrieren. Zum Halbjahr hatte das Ministerium noch von einem Anstieg berichtet. Der Rückgang ist daher insbesondere auf den Juli und August zurückzuführen, als es laut Statistik-Landesamt heuer 100 Tote gab. 2013 wurden in diesen beiden Monaten 167 Opfer gezählt.

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Da Raserei weiter eine Hauptursache für schwere Unfälle ist, will Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dies künftig verstärkt kontrollieren: „Leider sind immer noch einige Unbelehrbare unterwegs“, sagte er. Im Jahr 2013 war die Zahl der Verkehrstoten insgesamt leicht angestiegen auf landesweit 680. Dies war der zweitniedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1954.

dpa