„Macht‘s doch Hausmusik“. Das war der letzte Appell vom Christoph Well, bevor die „Well-Brüder und twoWell“ ihr Gastkonzert auf der Naturbühne mit einer schneidigen Zugabe beendeten. Wozu Hausmusik (im Bayerischen heißt das Stubnmusi) führt, ist schon lange aus der Familie Well mit 15 Kindern bekannt: Sie sind Musikanten im besten Sinn des Wortes, die in verschiedenen Gruppierungen gefeiert werden - und sich auch auf allen musikalischen Gebieten auskennen: vom Zwiefachen über mittelalterliche Drehleiher-Musik bis zum furiosen Czardas. Freilich werden sie auch nicht jünger, haben aber schon Nachfolger in der nächsten Generation. Die Well-Schwestern würden etwas kränkeln, hat „Stofferl“ (Christoph) Well dem Publikum auf dem Wehlitzer Berg verraten, und die Jungen fallen zurzeit teilweise aus, weil sie gerade selber für die wiederum nächste Generation sorgen müssen.
Auch ohne Gerhard Polt Well-Imperium verzaubert Publikum
Klaus Klaschka 25.06.2023 - 14:12 Uhr