Besucher werden kommen. Ein Wahnsinnspaket, das die Stadt Bayreuth da schnüren kann. Doch damit das Haus auch nach der Eröffnungseuphorie Freude macht, muss die Stadt eigene Vorstellungen haben, wie man das Haus zum Publikumsmagneten macht. Vielleicht mit so etwas wie einer zweiten Festivalsaison. Dazu wird die Stadt auch Beharrlichkeit gegenüber der Schlösser- und Seenverwaltung brauchen. Die ist der Vermieter und will möglichst wenig Trubel in ihrer Edelimmobilie. Kann man verstehen, muss man als Kommune aber nicht immer voll teilen. Schonend, aber lebendig, überlegt, mit Schwerpunkten in Frühling und Spätsommer, mit einem Programm, das auf das Haus maßgeschneidert ist: Ein solches Programm braucht Bayreuth.