Ich stelle meinen Ellbogen auf das schwarze, rechteckige Polster, das auf dem rot-weißen Tisch befestigt ist. Aus den Boxen tönt leise Rockmusik, gerade ein Lied der deutschen Band Kraftklub. Michael Kolb steht mir gegenüber, auch sein Arm ist angewinkelt auf dem „Elbow-Pad“, wie es richtig heißt, ausgerichtet. Unsere Hände treffen sich in der Mitte des Tisches. „Jetzt versuch’ mal, meinen Arm herunterzudrücken“, sagt er. Das tue ich, genauso, wie ich es vom Armdrücken kenne. „Du hast gerade alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“, sagt Kolb und lacht.