AOK spendet an BRK Bayreuth Plüschfiguren für Bayreuther Kinder in Notsituationen

„Jolinchen“ sollen Kindern in der Region Bayreuth Trost spenden, wenn der Rettungswagen kommen muss. Die AOK-Maskottchen sind künftig mit im Einsatz.

Von links: Roland Wittich (BRK Bayreuth), Nazmiye Önal (AOK Bayreuth-Kulmbach), Markus Ruckdeschel (BRK-Kreisgeschäftsführer), Jochen Pausch (Wachleiter BRK-Rettungsdienst Rettungswache Bad Berneck, hinten), Melanie Heinlein-Lodes und Frank Becher (beide AOK Bayreuth-Kulmbach) Foto: /obias Schif /BRK Bayreuth

Besonders für Kinder sei es belastend, wenn der Rettungswagen mit Blaulicht und Sirene anrückt, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Bayreuther Kreisverbandes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). „Ob sie selbst betroffen sind oder miterleben, wie ein Elternteil oder Angehöriger medizinische Hilfe benötigt: Die Situation ist meist von Unsicherheit, Angst und Sorge geprägt“, heißt es weiter.

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Genau in solchen Momenten könnten kleine Gesten Großes bewirken – wie ein kuscheliges Plüschtier, das Trost spendet und Ablenkung bietet.

„Kann schnell Angst auslösen“ – Trostspender in Ausnahme-Situationen

Um in solchen Ausnahme-Situationen für ein wenig Wärme und Sicherheit zu sorgen, spendete die AOK Bayreuth-Kulmbach dem BRK-Kreisverband Bayreuth das Maskottchen „Jolinchen“. Die Plüschfiguren würden künftig in den Rettungsfahrzeugen mitgeführt und in Einsatzsituationen an betroffene Kinder übergeben, wird in der Mitteilung angekündigt.

„Gerade für Kinder können Rettungseinsätze besonders verstörend sein. Unbekannte Erwachsene in Schutzkleidung, medizinisches Gerät und das Innere eines Rettungswagens – all das kann schnell Angst auslösen. Da ist es gut, wenn wir mit kleinen Trostspendern wie Jolinchen helfen können, ein Stück Sicherheit zurückzugeben“, wird Markus Ruckdeschel zitiert, Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbands Bayreuth. „Wir danken der AOK Bayreuth-Kulmbach herzlich für diese sinnvolle und empathische Unterstützung.“

Auch Melanie Heinlein-Lodes, Direktorin der AOK Bayreuth-Kulmbach, betont die Bedeutung der Spende: „Wir hoffen, dass unsere Jolinchen dem ein oder anderen Kind ein wenig Trost schenken und helfen können, in einer schwierigen Situation die Angst ein Stück weit zu lindern.“

Mit der Spende „setzt die AOK ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement und Mitmenschlichkeit – ganz im Sinne einer gesundheitsfördernden und kindgerechten Versorgung, auch in Notlagen“, heißt es in der Pressemitteilung. makl