Zwischen CDU, WGK und der FDP auf der einen und Oberbürgermeister Ingo Lehmann auf der anderen Seite fliegen nun schon seit einiger Zeit die Fetzen. Der Grund: Die Regierung von Oberfranken hat den Antrag der Stadt Kulmbach auf Anerkennung als Konsolidierungsgemeinde abgelehnt. Was das sogenannte bürgerliche Lager dem Oberbürgermeister von der SPD vorwirft: OB Lehmann hat den Stadtrat in der Januar-Sitzung über die Ablehnung nur im Punkt Sonstiges unterrichtet und dabei bekannt gegeben, dass es aus seiner Sicht wohl kaum mehr Sinn mache, für das laufende Jahr einen neuen Antrag zu stellen. Die Zusammenfassung von Lehmann damals: Kulmbach ist arm, aber nicht arm genug.