Die evangelische Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler bezog sich in ihrer Predigt auf das weltweite Leid in Kriegen und Katastrophen. Jesus sei mit seinem Kreuzestod "niedergefahren zur Hölle", sagte sie. "Es ist die Hölle einer radioaktiv verseuchten Insel, der verstrahlten Arbeiter und Kinder, die Hölle der Gewalt wie in der Elfenbeinküste, im Sudan und in Libyen, wo Menschen gefoltert und umgebracht werden." Das Kreuz sei Symbol für einen "Gott, der alle Lebenswege mitgeht, weil er am eigenen Leibe erfahren hat, was Leiden ist, was auch Menschen einem antun können", betonte Breit-Keßler.