Die öffentliche Verwaltung hierzulande hat in Sachen Digitalisierung erheblichen Verbesserungsbedarf. Das geht aus einer Analyse des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung der Hochschule Hof hervor, das 360 Städte, Kommunen, Landkreise und Bezirke hinsichtlich ihres „digitalen Reifegrads“ befragt hat. Die Selbsteinschätzung der Gebietskörperschaften zeige, dass es erhebliche Defizite gebe, bilanziert Professor Thomas Meuche, Leiter des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung, im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Bewertungsskala bei den einzelnen Rubriken reichte von 0 bis 5 Punkten. Ausgedrückt in Schulnoten stünde als Gesamtbewertung lediglich ein „ausreichend“ im Zeugnis , wie Meuche und sein Team schreiben.