So sollen größere Menschenansammlungen während der Corona-Krise verhindert werden, erklärte die Stadt am Donnerstag. Das Verbot für Freitag- und Samstagabende sowie für Abende vor einem gesetzlichen Feiertag gelte zunächst bis 24. Juli. Ein Verstoß könne mit bis zu 25.000 Euro bestraft werden.

Die Missachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen in den vergangenen Tagen zeige, dass es nicht ausreiche, sich auf die Vernunft zu verlassen. „Der Verkauf von alkoholischen Getränken durch die Fenster der Lokale, die erheblichen Ruhestörungen an den Hot-Spots in der Altstadt sowie die großen Verunreinigungen durch Müll im gesamten Innenstadtbereich können wir nicht dulden“, meinte Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD).

Das Gesundheitsamt und die Polizei hatten sich im Vorfeld wiederholt für ein Verbot ausgesprochen.


Info: Das Verbot gilt für das Sandgebiet, Untere Brücke, Obere Brücke, Obstmarkt und Gabelmann.