Ganz ohne Grund geschah dies freilich nicht. Gegenüber seiner Wohnung am Hallenbad hielt sich zu der Zeit eine Gruppe junger Leute auf. Sie hörten nicht nur Musik, sondern grölten lautstark rechtsradikale Parolen wie „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“. Da reichte es dem Angeklagten, der als Arbeiter tätig ist und früh aufstehen muss. Er ging nach draußen und feuerte zum Schrecken der Gruppe in die Luft. Die Schreihälse verzogen sich zwar, kamen aber wenig später zurück und traten die Tür des Hauses ein.