Der Film:
Ein Reporter ist im Sommer 2015 einige Wochen entlang der sogenannten Balkanroute unterwegs. Er behauptet, dass es sich bei der Mehrheit der Menschen, auf die er dabei trifft, nicht um Kriegs- sondern um Wirtschaftsflüchtlinge handelt. Der Film will zeigen, dass es sich bei der sogenannten Balkanroute, anders als in den deutschen Medien dargestellt, nicht um eine gefährliche, unwegsame Fluchtroute handelt. Vielmehr sei eine Infrastruktur samt Wegweisern, Dixiklos und Kiosken entstanden. In dem Film heißt es: "Einmal in Europa angekommen, gleicht die Weiterreise eher einer Urlaubsreise." Gesprächspartner seien weniger traumatisiert, als vielmehr alkoholisiert, heißt es. Gezeigt werden vermüllte Plätze nahe des österreichischen Flüchtlingslagers Traiskirchen und gezeigt werden entsorgte Kleidungsstücke, die den Schriftzug "Boss" und "Mexx" tragen. Auch im griechischen Idomeni heißt es: "Die Flüchtlinge sehen eher aus wie eine Reisegruppe, die mit Müll etwas sorglos umgeht."