Am 28. November Spenden-Gala für „Menschen in Not“

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BAYREUTH. Am Samstag, 28. November, 20 Uhr, beginnt die große Spenden-Gala für die Kurier-Stiftung „Menschen in Not“ im Porsche-Zentrum Bayreuth. Für die Unterstützung Bedürftiger im Verbreitungsgebiet des Kuriers ist die Stiftung „Menschen in Not“ in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Baustein geworden. Jahr für Jahr stehen rund 200.000 Euro für die Unterstützung von Menschen zur Verfügung, mit denen es das Schicksal nicht gut meint. Im Corona-Jahr hat die Spendenbereitschaft allerdings nachgelassen. Und so suchte man nach Möglichkeiten, die Projekte der Stiftung besser zu präsentieren. Ein Gespräch mit Kurier-Geschäftsführer und Stiftungs-Vorsitzendem Serge Schäfers.  

Wie kam es zu Ihrer Idee, eine Spenden-Gala zu organisieren?

Serge Schäfers: „Ich muss zugeben, dass mir die Idee kam, als das Sportkuratorium einen digitalen Ball des Sports organisiert hat. Das war eine gleichermaßen mutige, schöne, technisch gut gelöste und vor allem auch unterhaltsame Sache. Aus der etwas verwegenen Idee, ein solches Format auch für eine Spendengala zu Gunsten von „Menschen in Not“ aufzusetzen, sind schnell konkrete Pläne geworden. Nicht zuletzt, weil wir sofort Partner gefunden haben, die das Projekt unterstützen. Ich sage daher jetzt schon Danke an die Sparkasse Bayreuth, das Porsche-Zentrum, Möbel Hertel, Tennet, Euronics Baumann sowie den Kolleginnen und Kollegen beim Nordbayerischen Kurier und von Radio Mainwelle. Alle haben die Idee so weit mitgetragen, dass sie nun Realität werden kann.“

Veranstaltungen dieser Art hat 
es schon einmal gegeben, in den 80er Jahren. Damals mit einer brechend vollen Stadthalle und einigen bekannten Künstlern. Das wird diesmal – im Corona-Modus – ganz anders aussehen. Macht das Sinn?

Schäfers: „Gerade das macht Sinn! Sind wir einmal ehrlich, so wirklich schön ist das nicht, wenn man viele Menschen gar nicht mehr persönlich treffen kann. Einige bekannte Akteure und Künstler wenigstens digital erleben zu können, das ist doch etwas, oder? Lassen Sie uns aus der Not eine Tugend machen und wenigstens digital einen wunderbaren Abend miteinander verbringen. Ich hoffe daher, dass viele Lust haben, eine solche Gala mit uns zu erleben. Wir freuen uns auf jeden, der einschaltet, und natürlich auch auf alle Spender.“

Welche Projekte vor allem sind es, die Ihnen besonders am Herzen liegen. Was möchten Sie in erster Linie mit den Spendengeldern fördern?

Schäfers: „Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass es vor allem um die Schicksale vieler einzelner geht, denen wir helfen können und das sind in der Summe eine Menge Menschen mit zahlreichen unterschiedlichen Problemstellungen. Wir hatten in den letzten Jahren einige spannende größere Projekte und auch dies soll so bleiben. Ich sage es mal so: Wer sich die Gala ansieht, der wird erleben, warum die Stiftung gemeinsam mit dem Betriebsrat des Nordbayerischen Kuriers unlängst in eine Rikscha investiert hat… wer mehr erfahren möchte, möge sich die Gala ansehen!“

Und zuletzt: Welche Summe schwebt Ihnen in Ihren kühnsten Träumen vor? Was könnte an diesem Abend drin sein?

Schäfers: „Ich verspreche, dass jeder Euro zur Förderung guter Zwecke investiert wird, denn alle Unkosten der Stiftung werden vom Nordbayerischen Kurier getragen und die Kosten der Gala tragen wir gemeinsam mit den Partnern. Jeder Euro kommt daher an! Eine digitale Spendengala dieser Art hat es jedoch noch nie gegeben. Ich habe nicht die geringste Ahnung, welche Spendensumme wir erreichen können. Ich glaube aber ganz fest, dass es so einiges sein könnte.“


Info: Die Spendengala kann als Live-Stream auf der Homepage des Kuriers verfolgt werden. Drei Spendentelefone sind zugeschaltet.

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