Am 14. Februar Brasilianisches Flair bei «Fastnacht in Franken»

Auftritt einer Sambaschule in Rio. Symbolfoto: Luiz Eduardo Perez/dpa

WÜRZBURG. Die Faschingssendung des Bayerischen Rundfunks «Fastnacht in Franken» trägt in diesem Jahr das Motto «Karneval in Rio de Janeiro».

Damit die Traditionssendung sowohl  Altes als auch Neues bieten könne, gebe es dieses Mal einen «fränkisch gefärbten» brasilianischen Fasching, sagte der Redaktionsleiter des BR in Nürnberg, Norbert Küber, am Freitag.

Die Livesendung wird am 14. Februar ab 19 Uhr gesendet, zum 32. Mal aus Veitshöchheim im Landkreis Würzburg, zum 33. Mal insgesamt. Im vergangenen Jahr sahen deutschlandweit 3,79 Millionen Menschen «Fastnacht in Franken». Damit ist die Übertragung aus Unterfranken die erfolgreichste Sendung des Bayerischen Rundfunks und - nach eigenen Angaben - aller dritten Fernsehprogramme.

Zur Prunksitzung wird auch in diesem Jahr Prominenz aus Kirche und Politik erwartet. Darunter sind zahlreiche Minister des bayerischen Kabinetts sowie Manfred Weber, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament. Auf der Bühne unterhalten unter anderem Bauchredner Sebastian Reich mit Nilpferddame Amanda sowie Kabarettist Michl Müller.

Das Faschingsprogramm des BR beginnt bereits am 24. Januar mit der Ausstrahlung der «Närrischen Weinprobe». Einen Monat lang folgen Faschingssendungen, auch Wiederholungen aus den vergangenen Jahren. Marco Anderlik, Präsident des Fastnacht-Verbands Franken, betonte die Besonderheit der Kinder- und Jugendarbeit: «Für die Nachwuchssendung «Wehe, wenn wir losgelassen» haben wir in Castings viele Talente im Alter von 8 bis 19 Jahren gefunden.» Die Sendung wird am 23. Februar
um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

 

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