Dippold war von Februar 1936 bis zum Kriegsende im April 1945 NS-Bürgermeister sowie NSDAP-Ortsgruppenleiter von 1939 bis Kriegsende, geht aus seiner 71-seitigen Spruchkammerakte hervor, die im Staatsarchiv Coburg liegt. Demnach trat der Gast- und Landwirt der NSDAP bereits 1931 bei (Mitgliedsnummer 608 535) und hatte weitere wichtige Ämter inne: Ab 1934 war er unter anderem Mitglied der SA mit dem höchsten Rang eines Scharführers, bei der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) war er ab 1935 Ortsamtsleiter und ab 1936 Kreisobmann des „Deutschen Gemeindetages“.