Alles im Kreis – alles im Fluss Zentrale Omnibushaltestelle ist Gewinn für Stadtverkehr

Die Zentrale Omnibus-Haltestelle am Hohenzollerneck wird am Samstag gefeiert: Fünf Jahre im Betrieb. der Umzug vom Markt ans 80 Meter entfernte Hohenzollerneck habe nur Vorteile gebracht, heißt es bei der BVB.

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Der Leiter der Verkehrsbetriebe der BVB, Werner Schreiner, erinnert sich nur noch ungern an die Situation, die sich im Oktober 1985 mit der Kombination der Fußgängerzone und der Businsel am Markt ergeben hatte: „Wir hatten keine festen Plätze für die Businsel, die zehn Plätze waren für die fast doppelt so vielen Linien deutlich zu wenig. Neben den Problemen mit der Abwicklung hatten die Busse einen langen Weg durch die Fußgängerzone zurückzulegen. Zum Glück ist da nie etwas passiert“, sagt Schreiner.

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Ebenso ungern erinnert sich Schreiner an „die Wahnsinns-Diskussion, die es um den Standort gab“. Es war ja bereits beschlossen, dass eine neue ZOH an den Luitpoldplatz kommt. „Erich Rappl hat damals im Stadtrat das Fass noch einmal aufgemacht“, sagt Schreiner, und damit die Grundlage für den Standort Hohenzollerneck gelegt.

Beschluss 1998

Im April 1998 fiel der Beschluss, am 27. Oktober 2007 wurde die runde Haltstelle eingeweiht, an der 15 Busse ihren festen Halteplatz haben – plus zusätzlicher fünf Plätze in der Kanalstraße und weiterer fünf Plätze für die Überlandbusse des Regionalverkehrs.

Schreiner sagt, die ZOH habe von Beginn an nur Vorteile gebracht – daran habe sich in den vergangenen fünf Jahren nichts geändert. „Ein Pluspunkt für die Kunden und für uns war sicher von Anfang an, dass wir dort auch Fahrkarten verkaufen dürfen. Das durften wir, so kurios es klingt, am Markt nicht. Dort hatten wir nur den Automaten stehen. Und der Karstadt verkaufte Buskarten.“


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