Bayreuth - Trotz Lockdown hat Annette Kurz viel zu tun. Ihre beiden Friseursalons in Bayreuth und Marktschorgast musste sie schließen, die Arbeit am Kunden ist ihr bei Strafe untersagt. Um so mehr Zeit hat sie neben der Büroarbeit für das, was sie eine Herzensangelegenheit nennt: Die Ausbildung ihrer fünf Azubis. Nicht zu Hause vor dem Bildschirm, sondern vor Ort in ihren Salons kümmert sie sich zusammen mit ihren ausbildungsberechtigten Mitarbeitern darum, dass die fünf jungen Kollegen bestens vorbereitet in die Gesellenprüfungen gehen. Die Schere zur Seite legen und warten, bis die Salons wieder öffnen dürfen – das gibt es nicht im Friseurhandwerk. Die Ausbildung darf nicht leiden. Ebenso wenig wie in den anderen Branchen.