Als am Montag in etlichen Landkreisen Oberfrankens wegen der starken Schneefälle die Schulen geschlossen blieben und der Präsenzunterricht entfiel, sind die Kinder im Landkreis Kulmbach zur Schule gegangen. Am Mittwoch hat sich die Situation dann gedreht: Der Landkreis Kulmbach war der einzige im ganzen Regierungsbezirk Oberfranken, der am ganz frühen Morgen entschieden hat: Die Schule fällt aus. Als Grund gibt Schulamtsleiterin Petra Rauh an, die Kulmbacher Polizei habe ihr mitgeteilt, es sei stellenweise sehr glatt. Da habe sie als Verantwortliche im Schulamt die Entscheidung treffen müssen. Dies habe, weil ja viel an einer solchen Entscheidung hängt, sehr früh am Morgen geschehen müssen. Man habe nicht wissen können, wie sich die Wetterlage weiter entwickelt. Auch Petra Rauh ist bewusst, dass es zu den Zeiten, an den denen die Busse gefahren wären, im Landkreis nicht mehr glatt gewesen ist. Doch sie weist darauf hin, dass sie sehr früh entscheiden musste, weil an einem solchen Beschluss ja auch sehr viel hänge: Schulen und Eltern müssen informiert werden, die Busunternehmen müssen Bescheid bekommen und vieles mehr.