Liebe Leserin, lieber Leser,

Die Corona-Krise hat Oberfranken voll erwischt. Im Kleinen spielen sich etliche Dramen ab. Ältere, die wegen der besonderen Ansteckungsgefahr zu Hause bleiben müssen und nicht mehr wissen, wie sie sich versorgen sollen. Die Mutter, die zur Arbeit gehen muss und nicht weiß, wo sie ihr Kind betreuen lassen soll, weil sie es nicht zu Oma und Opa bringen darf. Oder Menschen ohne Führerschein, die aufgrund der eingeschränkten Fahrpläne kaum von A nach B kommen.

In schweren Zeiten zeigt sich, wer für den Nächsten da ist, wer dem anderen unter die Arme greift, wie die Stärkeren den Schwächeren der Gesellschaft helfen. Die vielen Hilfsangebote, unter anderem auch in den sozialen Medien, geben Hoffnung. Egal, ob es sich um die Hilfe beim Einkauf handelt oder um die Medikamente, die jemand aus der Apotheke abholt, oder um die Unterstützung bei der Versorgung von Kleintieren.

Diese fabelhaften Angebote möchte der „Nordbayerische Kurier“ unterstützen. Wir wollen Menschen zusammenbringen. Wir wollen Bedürftige mit Helfern verbinden. Weil in Krisenzeiten Solidarität, Fürsorge und Unterstützung die größten Freuden des Alltags sind.

Die, die Gutes tun, sind die Helden dieser Tage. Wir wollen dafür sorgen, dass es so viele Helden wie nur irgend möglich gibt.

Wir bieten im Zuge unserer Aktion „Mach mit! Miteinander – Füreinander“ kostenlose Kleinanzeigen an. Diese Anzeigen erscheinen in der Printausgabe und online unter www.kurier.de/machmit.

Sie möchten helfen oder benötigen Hilfe? Dann melden Sie sich unter Telefon 09 21/2 94 39 59, per E-Mail unter machmit@kurier.de oder unter kurier.de/machmit.

Folgende Infos werden dann veröffentlicht: Anzeigentext und Ihre E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Lediglich für die Anzeigenerfassung benötigen wir Ihren Namen und Adresse.

Erstmals werden wir Hilfgesuche und -angebote in der Dienstagausgabe des „Nordbayerischen Kurier“ veröffentlichen.

Vom Nachhilfeangebot oder dem Lieferdienst über Fahrdienste bis hin zur Kinderbetreuung ist alles denkbar, was im Alltag möglichst vielen Menschen dient.

Natürlich müssen bei allem die offiziellen Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Dennoch ist viel möglich.

Ich hoffe auf viele Helfer in der Not, auf viele Momente der Freude, des Danks und des Glücks!

 

Ihr Marcel Auermann,

Chefredakteur