Die Relegation ist seit jeher die Zeit der großen Emotionen. Ein Lapsus oder genialer Moment entscheiden über das sportliche Schicksal ganzer Vereine. Das macht die Faszination der Ausscheidungsspiele aus, lässt die Fußballerherzen höherschlagen und Fans sowie neutrale Zuschauer in Massen auf die Sportplätze pilgern. Doch die Relegation der Saison 2023/24 war zeitgleich auch die Zeit der großen Diskussionen – besonders auf der Bezirksebene. Denn egal, ob in Onlineforen oder am Spielfeldrand, teilweise hagelte es harsche Kritik an den im Vergleich zu den Vorjahren geänderten Rahmenbedingungen – und auch an Gerald Schwan persönlich, der in seiner Funktion als Bezirks-Spielleiter Oberfranken für den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) unweigerlich mit dem neuen Modus, der sich aus einer K.o-Runde und einem anschließenden Dreiervergleich zusammensetzt, verbunden ist. Doch wie berechtigt sind die Beanstandungen überhaupt gewesen? Wie geht Schwan damit um? Und wie wird die Bezirksliga-Relegation in Zukunft aussehen?