Wenn Helmut Roscher in seinem Wohnzimmer sitzt, kann er direkt hinüber sehen auf das Gelände der früheren Porzellanfabrik Walküre. Der rote Ziegelsteinbau, in dem die Verwaltung untergebracht war, dominiert das Bild. In Zukunft könnte dort ein sechsstöckiger Hotelbau stehen. Zwischen dem Haus in der Tristanstraße, das er mit Tochter Marion Renger bewohnt, und der derzeitigen Industriebrache verläuft nur ein schmaler Weg. Diesen benötigen die Anwohner, um zu ihren Garagen zu gelangen. Sollte das Bauprojekt verwirklicht werden, fürchten sie, das Erschließungskostenbeiträge auf sie zukommen.
Ärger über Baupläne Nachbarn der Walküre wollen mitreden
Ute Eschenbacher 03.02.2026 - 09:00 Uhr