Als König Charles seinen Bruder Andrew am Wochenende zwang, alle ihm je verliehenen Adelstitel aufzugeben, hatte man sich in Windsor von dieser Maßnahme etwas Windstille nach dem Sturm der Vortage erhofft. Immerhin hatten die Skandale um den 65-jährigen Prinzen und ehemaligen Liebling Queen Elizabeths zuletzt turbulente Formen angenommen. Das vollständige Ende der Zugehörigkeit Andrews zur gesellschaftlichen Elite sollte der „Firma“ – den Windsors – über eine zunehmend brisante Krise hinweghelfen. Die Notwendigkeit der Aktion hatte Charles Andrew am Freitag unmissverständlich erklärt.