Abriss der Therme Fichtelberg geht weiter

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Es geht weiter an der Therme Fichtelberg – aber nicht mit einem Neubau, sondern mit dem Abriss, der vor fast zwei Jahren zum Stillstand gekommen war. Das Abrissunternehmen Plannerer ist seit Donnerstag mit mehreren Baggern angerückt, um die nach dem Brand nicht mehr brauchbaren Gebäudereste abzureißen.

Die Therme Fichtelberg von oben. Jetzt gehen die Aufräumarbeiten weiter. Foto: Tobias Köpplinger Foto: red

„Salopp gesagt, kommt das erste Obergeschoß weg“, sagt Peter Prokop von der Firma Plannerer. Die Bausubstanz, die erhalten werden soll, bleibt stehen, das einsturzgefährdete Gemäuer kommt weg. Es sei ein kleinerer Auftrag, sagt Prokop. Bis spätestens Ende nächster Woche sollen dann nur noch die wieder verwertbaren Teile der Brandruine stehen.

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Dies deutet darauf hin, dass eine Einigung mit der Gothaer Versicherung im Raum steht. Mitte Juli sollte es zu einem neuen Treffen kommen. Ein Streitpunkt der bisherigen Gespräche war, welche Teile der Brandruine noch verwendbar sind und welche nicht. Badbetreiber Steinhart sah mehr Gebäudereste nicht mehr verwertbar als die Versicherung.

Die Therme war 2012 bis auf die Grundmauern abgebrannt, seitdem tobt ein Streit zwischen Versicherung und Badbetreiber um eine Millionen-Zahlung. Wann dieser zuende sein wird, steht noch nicht fest. Auch nicht, wann vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth weiter verhandelt wird. Dort endet die nächste Frist zur Stellungnahme für beide Parteien erst Ende September.