Unter Vorbehalt, wie berufsmäßiger Stadtrat und Rechtsreferent Ulrich Pfeifer vortrug. „Wenn es Infektionsgeschehen und Einschränkungen zulassen.“ Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU): „Wir wollen den Markt, aber das kann sich alles täglich ändern.“ „Wenn“, fuhr Pfeifer fort, „wenn es machbar ist, dann tut die Verwaltung alles für einen Christkindlesmarkt, der in Qualität und Vielfalt nicht schlechter ist als vor Corona.“ Auch die Budenanzahl sei gleich. Pfeifer betonte: „Gerüchten zum Trotz wird es auch Essen und Trinken geben.“

Ein Teil des Hygienekonzepts ist die Trennung von Marktbereich, auf dem Maskenpflicht gilt, und Verzehrflächen. Man könne sich aber Glühwein und Bratwürste kaufen und außerhalb essen und trinken. Ferner gelten Abstandsregeln. „Hotspots vor Glühweinständen müssen wir vermeiden.“ Standbetreiber müssen Desinfektionsmittel stellen und Kontaktflächen alle halbe Stunde – in Stoßzeiten am Wochenende alle Viertelstunde – reinigen.

Weiterhin neu: 2020 riecht es in der Fußgängerzone schon ab 16. November nach Weihnachten – eine Woche eher als sonst. Einzige Ausnahme: Am Totensonntag, 22. November, ruht der Markt, der bis 23. Dezember dauert. „In der ersten Woche ist es ruhig, ohne Lichter und Musik“, sagte Pfeifer. Die offizielle Eröffnung soll es danach geben – geplant ist der 23. November. Mit dem früheren Start wolle man Schaustellern helfen, die unter der Corona-Krise leiden. Der Plan sei mit ihnen abgestimmt.

CSU-Fraktionsvorsitzender Stefan Specht fand die Idee „vernünftig und sinnvoll“. Er regte an, Essens- und Getränkestände über den Markt zu verteilen. BG-Fraktionsvorsitzender Stephan Müller nannte es „sehr gut, den Marktleuten entgegenzukommen. Die nächsten Monate sind für sie nicht einfach.“ Gabriele Hemmer (Grüne) betonte, aus Gründen des Adventschutzes könne sie nur „einmalig“ einem früheren Beginn zustimmen. Sie schlug vor, die offizielle Eröffnung dafür nach hinten zu verlegen. FDP/DU/FL-Fraktionsvorsitzender Thomas Hacker zeigte Verständnis für die Marktleute, die „oft seit letztem Advent kaum Einnahmen“ hätten. Franz-Peter Wild (CSU) regte an, dass Buden von Marktleuten, die am verlängerten Martini-Markt (bis 8. November) teilnehmen, nicht abgebaut werden müssten – Zustimmung von Pfeifer. Ferner schlug Wild vor, den La Spezia-Platz und die Fläche vor der Schlosskirche einzubinden, um zu entzerren. Das fand keine Zustimmung.