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Auszeit-Buzzer Der Hupton beim Legen der Grünen Karte ist für die kommende Saison für die erste Männer-Bundesliga geplant, aber noch nicht abgesegnet. Durch dieses Signal soll die Willenserklärung für eine Auszeit, die weiter nur bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft möglich ist, in der Halle auch akustisch wahrgenommen werden. Bisher kommt es immer wieder einmal zu Irritationen, da nicht der Zeitpunkt des Ablegens der Karte für die Unterbrechung entscheidend ist, sondern der Pfiff des Zeitnehmers oder des Delegierten. „Wenn der Coach von links die Karte schweigend hinlegt und die Augen der Personen am Zeitnehmertisch nach rechts gehen, kann es zu Verzögerungen kommen und der Ballbesitz schon gewechselt haben. Das soll durch den Hupton künftig umgangen werden“, sagt Rieber. Der vorsätzliche Missbrauch des Buzzers, etwa bei einem Gegenstoß der gegnerischen Mannschaft, soll mit einem Siebenmeter und einer Disqualifikation des Trainers geahnet werden.
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Videobeweis kommt noch nicht
Videobeweis Den Videobeweis wird es zu 99 Prozent in der neuen Saison noch nicht geben. „Da mehrere Kameraperspektiven nötig sind, kostet die Ausstattung der Hallen mit der entsprechenden Technik Geld, was den Vereinen aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig nicht zugemutet werden soll“, erklärt Rieber. Im Gegensatz zu anderen Sportarten sollen im Handball nur die Schiedsrichter den Videobeweis anfordern können – bei strittigen Entscheidungen wie Rote Karte ja oder nein, Ball im Tor ja oder nein, Wechselfehler ja oder nein.