Schwerer Unfall auf A9 Kleintransporter rast in Laster

, aktualisiert am 26.06.2024 - 11:45 Uhr
Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Mit hohem Tempo prallt ein litauischer Kleintransporter auf der A9 zwischen Bayreuth Süd und Trockau in das Heck eines vorausfahrenden polnischen Sattelzuges.

 
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Der 59-jährige Fahrer des Kleintransporters kann sich selbst aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreien. Zwei weitere Insassen des Kleintransporters waren eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr befreit werden, meldet die Polizei am Mittwoch.

Gekracht hat es am Mittwochvormittag gegen 8.25 Uhr auf der A 9 bei Bayreuth kurz nach dem Parkplatz Sophienberg in Richtung Nürnberg. Laut Verkehrspolizei Bayreuth fuhr der 59-jährige Fahrer des litauischen Kleintransporters auf der rechten Fahrspur der A9 mit hoher Geschwindigkeit, erkannte den langsamer den Berg hinauf vorausfahrenden polnischen Sattelzug zu spät und kollidierte trotz Ausweich-/Bremsmanöver massiv mit dem Heck des Sattelzuges.

Der Kleintransporter wurde nach links geschleudert und blieb auf der mittleren Fahrspur stehen. Durch den Aufprall war die rechte Front, das Dach sowie die hintere rechte Türe des Kleintransporters derart beschädigt, dass der Beifahrer sowie der Mitfahrer auf der Rücksitzbank eingeklemmt waren. Der Fahrer hingegen konnte sich eigenständig über das Fenster der Fahrertüre befreien. Dieser blieb unverletzt.

Die umliegenden Feuerwehren befreiten die zwei Insassen (Alter: 59 Jahre und 58 Jahre) mit Spezialgerät aus dem Fahrzeug, welche mit schweren Verletzungen sofort in ein umliegendes Krankenhaus geliefert wurden. Es bestand keine Lebensgefahr.

Der 41-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 50.000 Euro an beiden Fahrzeugen, welche nicht mehr fahrbereit waren und durch verschiedene Abschleppdienste geborgen werden mussten.

Die A9 war für die Dauer der Personenrettung und Fahrzeugbergung für eine Stunde komplett gesperrt, wonach der Verkehr wieder teilweise freigegeben wurde. Es entstand ein kilometerlanger Rückstau bis zur Einhausung Bayreuth.

Die Verkehrssicherung sowie Betreuung der Bergung durch die Feuerwehr übernahm neben der Verkehrspolizei Bayreuth die Autobahnmeisterei Trockau sowie das THW Bayreuth.

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