A3 bei Schlüsselfeld SUV kracht in Stauende - Säugling stirbt im Krankenhaus

Foto: News5/Merzbach

SCHLÜSSELFELD. Sonntagmorgen (25.08.2019) gegen 7 Uhr rückt die Feuerwehr Schlüsselfeld zu einem Fahrzeugbrand bei Geiselwind (Lkr. Kitzingen) auf die A3 in Richtung Würzburg aus. Ein alltägliches Einsatzbild, bei dem noch niemand ahnte, wie schnell alles eine dramatische Wendung nimmt. 

Das Feuer war bereits gelöscht, weshalb ein Fahrzeug an der Tankstelle bei der Autobahnauffahrt in Schlüsselfeld (Lkr. Bamberg) stand. Plötzlich durchdringt ein Knall die sonntägliche Stille. Sofort wissen die Kameraden, auf der nahen A3 muss es einen Unfall gegeben haben. Sie fahren sofort auf und sehen sich einem schrecklichen Szenario gegenüber.

In den Rückstau, der sich aufgrund des ersten Einsatzes gebildet hatte, war ein SUV gekracht. Das Heck des vorderen Fahrzeugs - völlig zerstört und zudem noch ein dritter Wagen beteiligt. Sofort erkunden die erfahrenen Kräfte die Unfallstelle und geben Rückmeldung an die Leitstelle. "Ein Verkehrsunfall, eine Person eingeklemmt, ein Kind zum Reanimieren“, lautete diese laut Kreisbrandinspektor Friedrich Riemer. Sofort beginnen die in erweiterter Erste Hilfe ausgebildeten Männer mit der Wiederbelebung.

Von der anderen Einsatzstelle rücken weitere Kräfte an. Sie halten aufgrund der brenzligen Lage auf der Gegenspur und arbeiten über die Leitplanke. Insgesamt sind acht Verletzte zu versorgen und die Mutter des Säuglings, der gerade wiederbelebt wird, ist noch eingeklemmt. Hand in Hand arbeiten Feuerwehr und Rettungsdienst, um das Leben der Beiden zu retten. Es gelingt und zwei Rettungshubschrauber fliegen Mutter und Säugling in die Uniklinik nach Würzburg. Eine Situation, die selbst Erfahrene Einsatzkräfte nicht kalt lässt. "Das lässt einen nicht kalt, das ist schon so, dass einem das ein bisschen nachgeht", erklärt Frank Ladnar von der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried seine persönliche Gefühle.

Nach und nach stellt sich heraus, der Q7 aus Belgien fuhr auf einen wahrscheinlich stehenden Wagen auf der rechten Spur auf. Bedingt durch die Wucht des Unfalls schleudern beide Fahrzeuge auf die linke Spur, ein weiteres Auto wird in das Geschehen verwickelt. In allen drei Fahrzeugen Familien - fünf Personen im SUV, der Fahrer bleibt unverletzt, vier Personen im BMW auf den er auffuhr und drei unverletzte Personen in dem dritten Fahrzeug aus den Niederlanden.

 

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