A3 bei Nürnberg Verkehrt aus Autobahn-Parkplatz ausgefahren - tot

NÜRNBERG. Mehrere Notrufmeldungen gehen am Donnerstagnachmittag bei der Polizei ein - ein Geisterfahrer ist mit seinem blauen Opel auf der A3 bei Nürnberg in Fahrtrichtung Regensburg unterwegs. Kurze Zeit später kommt es zur Kollision. Der 84-jährige Unfallverursacher stirbt, zwei weitere Fahrzeuglenker erleiden Verletzungen.

Nach derzeitigen polizeilichen Kenntnissen, die sich auf die Notrufmeldungen stützen, dürfte der ältere Mann am Parkplatz Ludergraben falsch aufgefahren sein. Wie es dazu kommen konnte, ist ein Rätsel. "Es ist nicht so kompliziert am Parkplatz Ludergraben. Es ist alles sauber ausgeschildert. Von daher war es reines, menschliches Versagen", berichtet Gerhard Grad von der Verkehrspolizeiinspektion Feucht.

Der Opelfahrer setzte seine Fahrt von dort bis zur Überleitung auf die A9 am Autobahnkreuz Nürnberg fort. Dort konnte ein auf der linken Spur fahrender Sprinter einen Frontalzusammenstoß nicht mehr vermeiden. Der Transporter schob den Opel anschließend rund 50 bis 60 Meter vor sich her, bevor eine Autofahrerin ungebremst in selbigen krachte. Die sofort angerückten Rettungskräfte kämpften um das Leben des Mannes, aber konnten es aber nicht retten. Während der Fahrer des Transporters leichte Verletzungen davontrug, erlitt die dritte Unfallbeteiligte mittelschwere Verletzungen.

Trotz der Hitze galt es, die Unfallstelle so abzusichern, dass eine Vollsperrung der Fahrtrichtung für eine gute Stunde nötig war.

 

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