Vorwerfen müssen sich die Bayreuther vor allem, dass sie sich von den inzwischen schon gut bekannten Stärken des Aufsteigers anscheinend überraschen ließen. Die aggressive, bewegliche und vor allem glänzend organisierte Verteidigung ist längst ebenso als Ursache für den Höhenflug von Rasta Vechta anerkannt, wie engagierte und kluge Arbeit beim Offensivrebound – und doch bekamen die Gäste genau mit diesen Qualitäten sofort das Geschehen unter Kontrolle. Gleich die ersten beiden Bayreuther Angriffe endeten mit Ballverlusten, und am Ende des ersten Viertels standen bereits sechs davon in der Statistik. Zusammen mit sieben Offensivrebounds bedeutete das für Vechta nach zehn Minuten schon neun Würfe mehr. Da ist dann schon gar kein großes Kunststück mehr nötig, um elf Punkte mehr zu sammeln. Kurz nach der ersten Pause zogen die Gäste dann durch einen schnellen 10:0-Lauf gar auf 37:19 davon.