Die Bandbreite der durchweg handwerklich gut gemachten Werke ist vielfältig: Druckgrafiken, Zeichnungen, Fotografien, Gemälde und Skulpturen sind zu sehen. Gerade unter Letzteren lassen sich einige originelle, witzige Arbeiten entdecken. Zum Beispiel die Wolkengebilde der Berlinerin Gudrun Fischer-Bomert, die aus Trinkhalmen gefertigt sind, die von Weitem allerdings wirken, als seien sie aus Watte. Oder Birgit Feils „Thomas oder was bleibt?“ mit einer männlichen Figur aus Acrylgießmasse hinter einer Scheibe, die an das Distanzgebot in der Corona-Zeit erinnert. Sigrid Frey entwarf eine rundliche Frauenfigur in Blau mit tiefem Ausschnitt, die eine Schwimmerin mit Taucherbrille sein könnte. „Blick in die Ferne“ betitelte sie ihre Keramik. Eine Art Friedhof der Kuscheltiere ist Hassan Sheidaei aus Köln gelungen. Der 1984 geborene Künstler presste eine Reihe ausgedienter Stofftiere zu einem Block. Zum „Kuscheln“ fordern diese nur noch ironischerweise auf.