700 Jahre Gesees Rüdiger Bauriedel zum Ehrenbürger ernannt

„Wir hätten gerne mit allen Bürgern gefeiert“, sagte Harald Feulner zu Beginn der anderthalbstündigen Veranstaltung. Doch ein großer Teil des Festprogramms musste ins nächste Jahr verschoben werden. So trafen sich am Mittwoch, 6. Oktober, rund 100 geladene Gäste in St. Marien zum Gesees, um die erste schriftliche Erwähnung des Orts vor 700 Jahren zu würdigen.

Gesees -

Für die Feier zum Jubiläum hätte sich der Bürgermeister keinen schöneren Ort vorstellen können als die Kirche. Dass Gesees seinen eigenen Charakter bewahrt habe, könne man uneingeschränkt sagen. Das Heimatgefühl und die Identifikation mit Gesees sei nichts Anonymes, sondern werde konkret gelebt. Dies zeige sich an vielen Projekten und der Vielzahl an Vereinen, die das Leben in der Gemeinde bereichern.

Mit Schubkarren und Leiterwagen

Einer der Schwerpunkte der Feierstunde lag auf dem von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Heimatbuch. Jeder der mehr als 500 Haushalte soll ein Exemplar gratis erhalten. Feulner bedankte sich bei allen, die daran mitgearbeitet haben, und auch bei den Mitgliedern des Gemeinderats fürs Austragen der Bücher. Auch Schubkarren und Leiterwagen sollen dabei zum Einsatz gekommen sein.

Eine besondere Ehrung wurde im Jubiläumsjahr Rüdiger Bauriedel zuteil. Der Chorleiter, Sänger, Heimatforscher und Schuldirektor im Ruhestand wurde von Feulner zum Ehrenbürger von Gesees ernannt.

Musikalisch umrahmt wurde die würdige Feier von dem Quartett „Die Vier“. Die Sänger brachten auf sehr innige Weise die Liebe zu ihrem Heimatdorf zum Ausdruck.

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