3500 Haushalte hatten für mindestens drei Stunden keinen Strom mehr Biber knabbert Baum an und löst Stromausfall im Landkreis Kulmbach aus

Von Heike Fauser

Im Landkreis Kulmbach hat es am frühen Samstagmorgen einen größeren Stromausfall gegeben. Mindestens 3500 Haushalte hatten nach Angaben des Bayernwerkes fast drei Stunden lang keinen Strom. Ein Baum war in eine Doppelleitung gestürzt, schuld daran war ein Biber.

 Foto: red

Maximilian Zängl, Pressesprecher des Bayernwerkes, muss selbst am Telefon lachen. Ein Biber? "Ja, der Biber war's". Das Nagetier soll in der Nähe der Eichmühle einen Baum angeknabbert haben. Dieser fiel dann in ein hiesiges Schaltwerk des Bayernwerks und beschädigte die Doppelleitung. Gegen 6.30 Uhr fiel der Strom aus.

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"Der Umfang des Ausfalls erstreckte sich bis zur Kulmbacher Grenze", sagt Zängl. Mindestens 3500 Haushalte waren für drei Stunden ohne Strom.

Ein Großteil der Reperaturen ist inzwischen abgeschlossen, in den meisten Haushalten gibt es wieder Strom. Nur die Bewohner im Ortsteil Feuln und im Bereich Eichmühle müssen sich noch zwei Stunden gedulden, sagt Zängl.  "So ein Biber kann halt ganz schön was anrichten."

Symbolbild: pa