30:22 gegen Oberlosa Haspo reduziert die Fehlerquote

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Gut verteilt war die Torausbeute bei Haspo: Stefan Wopperer (am Ball) gehörte zu den sechs Akteuren, die vier oder fünf Treffer erzielten. Foto: Peter Mularczyk

Weniger Fehler als zuletzt hatte man sich bei beim Handball-Drittligisten Haspo Bayreuth für das Testspiel gegen den Drittliga-Absteiger SV Plauen-Oberlosa vorgenommen. Und dieses Ziel wurde beim 30:22-Sieg erreicht.

Die Entwicklungskurve zeigt nach oben bei den Drittliga-Handballern von Haspo Bayreuth: Beim klaren Sieg gegen den Ex-Drittligisten SV Plauen-Oberlosa mit 30:22 (13:9) gelang ihnen vor allem eine Reduzierung der Fehlerquote im Vergleich zur knappen Niederlage gegen Talent Pilsen.

Mit einer guten Deckung, die bei den Sachsen einfache Fehler provozierte, startete Haspo in die Partie, bis Torwart Robin Hennig nach der Anfangsphase einen Ball unglücklich auf den Finger bekam und verletzt ausgewechselt werden musste. In der Offensive hakte das Spiel der Bayreuther um den wieder mitspielenden Kapitän Paul Saborowski noch etwas. Trotzdem konnten sie sich bis zur Halbzeitpause schon ein Stück absetzen.

In der zweiten Halbzeit machte sich dann der Klassenunterschied mehr und mehr bemerkbar. Haspo testete unterschiedlichste Konstellationen auf dem Feld und löste auch schwierige taktische Situationen mit einem Rechtshänder im rechten Rückraum und zwei Kreisläufern souverän. Yannik Meyer-Siebert zeigte in der Rückraummitte eine ansprechende Leistung mit mutiger Spielweise und starken Abschlüssen aus dem Rückraum. Einstellen konnten sich die Plauener darauf nicht. Haspo zeigte sich als Team von allen Positionen gefährlich, und entsprechend verteilte sich die Torausbeute recht gleichmäßig. Die Bayreuther konnten auch ohne Qualitätsverlust bis zum Schluss durchwechseln und verdienten sich den Endstand in dieser Höhe. Die erste Welle im Gegenstoß wurde nahezu fehlerfrei zu Ende gespielt, und im Aufbauspiel zeigte man sich geduldig bis zur Chance. Allein in der zweiten Welle, die eine der großen Stärken des Bayreuther Spiels ist, gilt es noch Feinheiten in Abstimmung und Timing zu optimieren.

Nicht zuletzt in dieser Hinsicht kommt nun das Trainingslager ab Mittwoch in Innsbruck gerade recht. Dort stehen auch zwei Testspiele gegen den österreichischen Zweitligisten Handball Tirol auf dem Plan.

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Haspo Bayreuth: Hennig, Braun – Nicola (5), Gretsch (5), Böker (4), Ruoff, Berthold (1), S. Berghammer (2), Saborowski (5), Dittmar, Meyer-Siebert (4), Wopperer (4), Goeritz.

 

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