Auf einer Länge von etwa 1,4 Kilometern wird die Kreisstraße KU 27 zwischen der Kreuzung Gründleinsweg in Marktleugast bis zum Ortsausgang Marienweiher saniert. Rund 300 000 Euro gibt der Landkreis für das Projekt aus. Nicht nur eine neue Asphaltdecke wird die Fahrbahn erhalten. Auch die Muldenrinnen entlang der Bordsteine an der Straße werden komplett erneuert, erklärt der Sachgebietsleiter Tiefbau im Kulmbacher Landratsamt, Anton Vrgoč. Das dauert seine Zeit. Deswegen wird die Straße für den Durchgangsverkehr von Dienstag, 24. Juni, bis voraussichtlich 1. August voll gesperrt. Sollte das Wetter Kapriolen schlagen, könnte es noch etwas länger dauern. Das Problem: Die offizielle Umleitung ist sehr weiträumig. Um während der Sperrung weiterhin von A nach B, in dem Fall von Marktleugast nach Marienweiher, zu kommen, müssen im schlechtesten Fall rund 27 Kilometer zurückgelegt werden statt einem, wenn die Straße befahrbar wäre. Oswald Greim, Kreisrat aus Marktleugast, hat nachgerechnet, hat Ausweichrouten gesucht und überlegt, wo sich der Schleichverkehr um die Riesenumleitung herumdrücken könnte. Seine Befürchtung: Es könnte auf schmalen Straßen zu ähnlichen Zuständen kommen wie vor Kurzem in Rothenhügel oder Donnersreuth, als im Kulmbacher Stadtgebiet die B 85 wegen Sanierungsarbeiten über Wochen gesperrt werden musste.
Landkreisgrenze Kulmbach/Hof Baustelle - Strecke nun 27 statt einem Kilometer
Melitta Burger 23.06.2025 - 17:22 Uhr