20:28 in Bergtheim Haspo-Damen weiter ohne Auswärtspunkt

Ein sicherer Rückhalt war Hanna Bauer (links) im Haspo-Tor. Dennoch war die 20:28-Niederlage beim HSV Bergtheim nicht abzuwenden. Foto: Archiv/Peter Kolb

HANDBALL. Auch im vierten Anlauf hat es für die Bayernliga-Damen von Haspo Bayreuth nicht mit dem ersten Punktgewinn in der Fremde geklappt. Beim HSV Bergtheim unterlagen sie nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit noch deutlich mit 20:28 (10:13).

Anfangs gestaltete sich das Aufeinandertreffen mit dem Team der langjährigen Bayreuther Spielerin Michaela Lehnert auf der Trainerbank ausgeglichen. Haspo musste kurzfristig auf die erkrankten Vera Kutzschmar und Julia Dörfler verzichten, führte aber zwischenzeitlich sogar mehrmals (3:2, 9:8). In den letzten sieben Minuten vor der Pause gelang den Gästen jedoch nur ein weiterer Treffer und sie leisteten sich ein paar Fehler zu viel, sodass der SV Bergtheim mit einer in dieser Höhe nicht unbedingt verdienten 13:10-Führung vom Parkett ging.

Zum Leidwesen des Haspo-Trainers Udo Prediger fanden seine Schützlinge nicht gut hinein in Hälfte zwei und gerieten nach knapp 40 Minuten mit 13:20 ins Hintertreffen. „Nach der Pause haben wir das Spiel leider zu schnell hergegeben. In der ersten Hälfte hatten das meine Spielerinnen größtenteils super gemacht. Letztlich war die Niederlage, vor allem in dieser Höhe, nicht zwingend notwendig“, blickte Prediger zurück. Zwar gaben sich die Bayreutherinnen um ihre beste Torschützin Elena Kerling (6/2) nicht auf. Allerdings schafften sie es nie mehr, näher heranzukommen als beim 17:22. Der Lauf der Unterfränkinnen zum 26:17 zementierte die vierte Auswärtsniederlage der Haspo-Damen ein, wenngleich sie mit 20:28 etwas zu deutlich ausfiel. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre ein Erfolg in Bergtheim im Bereich des Möglichen gelegen. Trotz der erneuten Niederlage in fremder Halle gab es aber auch positive Dinge, die die Bayreutherinnen mitnehmen können. Die Defensive funktionierte phasenweise sehr gut, und Hanna Bauer war dahinter im Tor ein guter Rückhalt. Außerdem konnte auch Anja Ruckriegel mit vier Toren auf sich aufmerksam machen.

Haspo Bayreuth: Bauer, Benz – Brahm, Kerling (6/2), Hall (1), Ruckriegel (4), Lindner (2), Eckert (2), Koppold (3), Duchon (1), Siebert, Wülfert (1).

Haspo II rutscht auf drittletzten Platz

Nach dem 24:28 (10:11) beim MTV Ingolstadt ist Aufsteiger Haspo Bayreuth II in der Männer-Landesliga Nord auf den drittletzten Platz des Klassements abgerutscht.

Die Bayernliga-Reserve erwischte einen rabenschwarzen Start und lag schnell mit 0:4 im Rückstand. Erst ab der 25. Minute gelang eine Ergebnisverbesserung und noch vor der Halbzeit wäre fast der Ausgleich gelungen, der aber direkt nach Wiederanpfiff dann erfolgte. Eher unverständlich daher, dass man sich im Anschluss erneut eine heftige Schwächeperiode leistete, schnell wieder mit vier Toren in Rückstand lag und dieser bis zur 50. Minute beim Spielstand von 23:16 gar auf sieben Tore anwuchs. Erst eine erneute Bayreuther Auszeit brachte wieder etwas Ruhe ins Spiel. So konnte die restliche Spielzeit zwar ausgeglichen gestaltet werden, doch die berechtigte Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

Viele überhastete und übereifrige Aktionen mit Ballverlusten luden die Oberbayern immer wieder zu Gegenstoßtoren ein. Dazu kam erneut, dass die Haspo-Abwehr sowohl in der 6:0-, als auch in der 5:1-Formation keine wirkliche Wirkung gegen die überwiegend mit Einzelaktionen erfolgreichen Gastgeber erzielte. Der einzige Lichtblick war die Rückkehr von Christian Gottesbüren. ⋌anb

Haspo Bayreuth II: Meyer, Tannreuther – Gottesbüren (5), van Kluyve, Commes (2), Höpp (2), Schönfeld (2), Kroh, Seuß (1), Lux (1), Balwinski (4), Y. Berghammer, Eroymak (5/3), Wiesent (2).

 

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