Der Unfall ereignete sich zwischen der Rastanlage Pegnitz und der Anschlussstelle Trockau, teilt die Polizei mit. Der Unfallverursacher fuhr mit seinem Gespann auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Berlin.

Wegen einer Tagesbaustelle wurde die Fahrbahn von drei auf zwei Fahrstreifen reduziert. Trotz mehrfacher Ankündigung der Spurwegnahme und Geschwindigkeitsbegrenzung kam der 55-jährige Berufskraftfahrer dem Fahrstreifenwechsel nicht nach und übersah letztlich auch den Warnleitanhänger vor sich. Er fuhr ungebremst hinten auf. Durch den Aufprall wurde der Warnleitanhänger gänzlich zerstört.

Der Sattelzug rollte noch einige Meter in die Baustelle weiter und blieb dort auf dem Seitenstreifen liegen. Der Mann aus Baden-Württemberg blieb unverletzt. Für Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Autobahn kurzzeitig komplett gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Bayreuth nicht.

Der Schaden beläuft sich auf etwa 200.000 Euro. Der Mann wurde wegen nicht angepasster Geschwindigkeit im Baustellenbereich angezeigt.  Ihn erwarten nun 145 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.