Leitl will offensiveren Fußball spielen lassen
Doch es gibt auch positive Nachrichten: Anders als im letzten Sommer hatte Leitl wenig Verletzte in der Vorbereitung zu beklagen. Umworbene Profis wie Offensivmann Josip Brekalo und Eigengewächs Eitschberger entschieden sich für Vertragsverlängerungen.
Und die vielen Abgänge bedeuten auch Chancen für andere Spieler. Einige, die sich in den Vorjahren schwertaten wie Kevin Sessa, und natürlich Spieler aus der Jugend-Akademie, die den vielbeschworenen Berliner Weg nehmen sollen. Boris Mamuzah Lum, Soufian Gouram und andere wollen ihren Durchbruch bei den Profis feiern.
Leitl sieht gute Fortschritte auf dem Weg zu einer neuen Spielweise. Offensiver, mit höherem Pressing, mehr Torgefahr. "Ich glaube, wir werden auch das eine oder andere Gegentor schlucken müssen mit der Art und Weise, aber grundsätzlich dieser offensive Gedanke gefällt uns sehr, sehr gut und so machen wir weiter", sagte er in Tirol.
Das würde die Fans und das Umfeld nach den vielen zähen Auftritten der Vorsaison sicher auch etwas milder auf den einen oder anderen Ergebniswackler schauen lassen. Trotzdem ist der Druck in der Hauptstadt schon vor dem Saisonstart groß.