100.000 Euro Schaden bei Brand

Großfeuer am Sonntag in Hof:  Zwei Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 Euro.

Wie Anwohner schilderten, gab es drei explosionsartige Geräusche; dann habe sich das Feuer schlagartig ausgebreitet. Die Feuerwehr war vollauf damit beschäftigt, den Brand in dem dicht bebauten Wohngebiet unter Kontrolle zu bringen, zumal zahlreiche verwinkelte Gebäude im Garten hinter dem Haus ebenfalls  in Flammen standen. Die Rauchentwicklung war enorm, die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.  

Gegen 11 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Polizei die Mitteilung über das Feuer in dem Wohnhaus in der Döberlitzer Straße ein. Bei Eintreffen der alarmierten Feuerwehren brannte ein unmittelbar an das Wohnhaus angrenzender Holzanbau, der als Wintergarten genutzt wird. Die Flammen setzten auch ein in unmittelbarer Nähe abgestelltes Auto in Brand und griffen rasch auf das Wohnhaus über. Die 71-jährige Eigentümerin und ihr 22 Jahre alter Enkel konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Aufgrund der eingeatmeten Rauchgase mussten sie vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden.

Das Einfamilienhaus wurde durch das Feuer stark beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 Euro. Die alarmierten Feuerwehren aus der Umgebung waren mit über 70 Einsatzkräften angerückt. Zusätzlich waren neben Polizeibeamten aus Hof und der Kripo auch der Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk im Einsatz. Zur Klärung der bislang unbekannten Ursache des Feuers hat der Kriminaldauerdienst aus Hof die Ermittlungen übernommen.

 

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