„Trotz intensivster Bemühungen“ und 63 neuer Spuren habe man den Fall bislang nicht aufklären können. Das Opfer, die 38 Jahre alte Gertrud Kalweit, war im März 1980 sexuell missbraucht und ermordet worden. Ein Passant fand sie leblos im Amberger Stadtgraben. Polizeiangaben zufolge starb sie an Schlag- und Stichverletzungen.

Die Ermittler veröffentlichten am Freitag Fotos von Stichlöchern, die von der Tatwaffe stammen könnten. Zudem bittet die Polizei um Hinweise zu einer Ratschenverlängerung mit Außenvierkant, die nahe dem Tatort gefunden wurde. An der Stirnseite sind unter anderem die Schriftzüge „RAP“ im Kreis und „3/5“, „9 APR 80“ sowie „DJD“ graviert und eingeritzt.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Tataufklärung führen, ist zwischenzeitlich eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.