BAYREUTH/GOLDKRONACH. Als Egon Neumann mit 17 Jahren sein Elternhaus in einem Dorf bei Gablonz verlässt, ist er ein sportlicher und durchtrainierter Mann. Fünf Jahre später kehrt er zurück: gebrochen und schwer krank. Der heute 93-Jährige ist einer der wenigen noch lebenden Teilnehmer des Zweiten Weltkrieges, der eine Beschädigtengrundrente, im Volksmund Kriegsopferrente, vom Versorgungsamt bezieht.