„Ohne Nostalgie ginge es nicht“, sagt Christian Kurrent. Der 38-Jährige führt die frühere Trikotfabrik Palme, die heute nur noch Trikotfabrik heißt. Er hat den Laden geerbt, als er acht Jahre alt war. Kurrent’s Großvater war, wie Firmengründer Bruno Palme, ein sudetendeutscher Flüchtling und hatte die Firma am Ortsrand von Glashütten mit aufgebaut. „Das halbe Ahorntal war hier mal beschäftigt“, sagt Kurrent, teils in der Fabrik, teils in Heimarbeit. Christian Kurrent’s Mutter, Isolde Kurrent, fuhr als Kind noch mit dem Großvater durchs Land. „Wir haben hier eine Nähmaschine hingefahren und dort ein paar fertige Stutzen abgeholt“, erinnert sie sich.